3D, First-Person-View, Funny Simulator, Spielprototyp
POSITIVE, IT’S DOPE
Die Sicherheit des Landes liegt in deinen Händen!
Dieses Spiel entstand im Rahmen des Gamepathy Jam’s 2026.
Zwei Wochen hat unser Team hart gearbeitet und wir sind stolz nun dieses Spiel präsentieren zu dürfen!
Bei Positive, it’s DOPE handelt es sich um ein First-Person 3D-Game im Funny Simulator Style. Alle Mittel sind recht, um das kriminelle Gesocks an der Grenze aus dem Verkehr zu ziehen. Greife hart durch und stelle Waren im Wert von Millionen sicher!
Das Spiel ist im Browser spielbar oder downloadbar. Probiere es gerne aus :)
Das Thema des Game Jams war: “Entschuldigen Sie bitte…”
Unser Team bestand aus Patricia Schulze, Evita Murvai, Jessica Mich und Andreas Schleicher.
Ideation-Phase:
Nach der Themenverkündung haben wir uns einen Abend lange Zeit genommen, Spielideen auf einem Miro-Board zu iterieren und am Folgetag demokratisch zwischen diesen Ideen abgestimmt. Wir haben dabei besonders die Fähigkeiten unserer Gruppe berücksichtigt, um einzuschätzen, welche Ideen in der begrenzten Zeit realistisch umsetzbar sind. Rückblickend ist uns das gut gelungen.
Rechts ein Screenshot unserer ersten Ausformulierung der Idee in Textform →
Auch den Scope dieser Idee haben wir bereits früh stark begrenzt. Es wurde definiert, was UNBEDINGT notwendige Elemente dieses Spieles sind und diese auf einem Kanban-Board festgehalten. Sie wurden dann nach Wichtigkeit eingefärbt. Anschließend wurden die Aufgaben im Team entsprechend der Fähigkeiten und Neigungen aufgeteilt.
Wir einigten uns auf einen umsetzbaren Visual Style, Unity als Game Engine und Github zur Versionsverwaltung.
Production-Phase:
← Links ein Screenshot meines Kanban-Boards in der Endphase der Production.
Zu meinen Aufgaben gehörten:
- Player- und Cameracontroller
- Item-Pickup/Throw System
- 3D Spieleumgebung + Texturierung und Level Design
- 3D Dekoobjekte + Texturierung
- 3D Auto + Texturierung
- 3D Charakter Modelling, Texturierung, Rigging und Animation
- Einige 2D Info-Grafiken
- Lighting, Lightmaps und Postprocessing
- Soundsystem + Soundeffekte und Partikel-Effekte
- Geskriptete Animationen
- Spawning und Movement System für die Autos
- Score-System, Timer-System und Text-Effekte
- Collider und Impact Materials
Während der gesamten Produktion-Phase achteten wir sehr darauf, viel miteinander zu kommunizieren. Wir hatten regelmäßige Discord-Meetings, wo wir über anstehende Tasks redeten, um Fehler zu vermeiden und uns abzustimmen. Außerdem wurden je nach Bedarf Aufgaben prorisiert oder depriorisiert, stets mit dem finalen Produkt im Fokus.
Komplexere Systeme, besonders wenn sie gegenseitige Kooperation erforderten, wurden in vereinfachte Ablaufpläne skizziert und dann Stück für Stück abgearbeitet. Abgeschlossene Systeme wurden anschließend vom ganzen Team getestet.
Außerdem sammelten wir in Miro zahlreiches Referenzmaterial zur visuellen Abstimmung und Ideation von Prozessen. Für einige Systeme, wie das automatisierte Spawnen von Loot-Bundles in Slots an den Autos wurden auch größere Tabellen angelegt.
Hier sind einige Impressionen meiner Arbeit während des Game Jams.
Meine Hauptaufgabe bestand in Skripting von Steuerung, Core Loop und UI Elementen, sowie dem 3D Modellieren und Animieren von Environment, Auto und NPC.
Dabei mussten einige Tasks auf Kosten der Immersion leider zurückgestellt werden, wie die Ausarbeitung der Außenwelt außerhalb des eigentlichen Spielbereichs oder ein schönes Ein- und Ausblenden bei Spawn und Despawn.
Genauso war eine größere Varianz aus Fahrzeugen oder ein höherer Detailgrad aufgrund der knappen Entwicklungszeit leider nicht möglich, wie ursprünglich geplant.
Der Core Loop ist davon allerdings nicht betroffen und drauf kommt es letztlich an.
Ich habe während dieses Game Jams wieder viel gelernt.
Nicht zuletzt ist es wirklich befreiend, zu sehen, wie gut ich in verschiedensten Disziplinen des Game Development zurecht komme. Ich sehe mich selbst inzwischen völlig in der Lage, selbstständig Spielprototypen in Unity umzusetzen.
Außerdem ist es auch ein gutes Gefühl, in einem Team zu arbeiten in dem man sich auf die Fähigkeiten, das Engagement und den Qualitätsanspruch der Teamkollegen verlassen kann. Zusammen, auch durch den kreativen Diskurs, ist so viel mehr möglich als in Solo-Development.